Drehstab aus-, einbauen: Unterschied zwischen den Versionen

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Bremssattel, Stoßdämpfer und Gummipuffer wurden bereits demontiert.
Bremssattel, Stoßdämpfer und Gummipuffer wurden bereits demontiert.
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Die Schraube am Querlenker wird entfernt, mit einem Meisel das Auge ein wenig ausgespalten damit man den Achsschenkel aus dem Querlenker herrausnehmen kann. Den Querlenker kann man dazu schon gut nach oben Spannen, keine Angst, der Gewindestab hält mehr aus als man denkt.
Die Schraube am Querlenker wird entfernt, mit einem Meisel das Auge ein wenig ausgespalten damit man den Achsschenkel aus dem Querlenker herrausnehmen kann. Den Querlenker kann man dazu schon gut nach oben Spannen, keine Angst, der Gewindestab hält mehr aus als man denkt.
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Nun kann man die Haltebuchsen abschrauben und den Querlenker aus seine Lagerschalen herraushebeln. Idealerweise nimmt man die Messinghülsen und Gummis ab, damit diese nicht beschätigt werden.
Nun kann man die Haltebuchsen abschrauben und den Querlenker aus seine Lagerschalen herraushebeln. Idealerweise nimmt man die Messinghülsen und Gummis ab, damit diese nicht beschätigt werden.
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Falls man eben keine Zeit hat die Karroserie vom Fahrgestell abzuschrauben, sollte man nun die Drahtbürste in die Hand nehmen, idealerweise Rundbürste an der Bohrmaschine, und damit den Vorderen Zahnkranz Gründlichst von Rost und Verunreinigungen befreien.  
Falls man eben keine Zeit hat die Karroserie vom Fahrgestell abzuschrauben, sollte man nun die Drahtbürste in die Hand nehmen, idealerweise Rundbürste an der Bohrmaschine, und damit den Vorderen Zahnkranz Gründlichst von Rost und Verunreinigungen befreien.  
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Ich habe den Drehstab dann mit etwas Silikonspray geschmiert, im Auge angesetzt und mit einigen Leichten schlägen nach Vorne hinausgetrieben.
Ich habe den Drehstab dann mit etwas Silikonspray geschmiert, im Auge angesetzt und mit einigen Leichten schlägen nach Vorne hinausgetrieben.
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Drehstab entnehmen und auch den andere Zahnkranz gut sauber machen. Je sauberer er ist, desto leichter läst er sich wieder einbauen.
Drehstab entnehmen und auch den andere Zahnkranz gut sauber machen. Je sauberer er ist, desto leichter läst er sich wieder einbauen.
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Und hier der Vergleich zu den 17° der Werksvorspannung
Und hier der Vergleich zu den 17° der Werksvorspannung


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Version vom 14:15, 19. Apr 2012

Haftungsausschluss


geschrieben von: Unterfranke

thread

Datum: 19. April 2012 09:46

So, Höherlegung erfolgreich. Gebracht hat es ungefähr 3cm im Vergleich zu einem Serien MB100.

Hier mal grob die Vorgehensweise.

Zuerst der Ausgangszustand:

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Bremssattel, Stoßdämpfer und Gummipuffer wurden bereits demontiert.

Als nächstes wird mithilfe eines Handelsüblichen M10 Gewindestabes der Querlenker nach oben gespannt.

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http://archiv.mb100.de/images/0/07/Drehstab_aus-einbauen.3.JPG


http://archiv.mb100.de/images/e/e9/Drehstab_aus-einbauen.4.JPG


Die Schraube am Querlenker wird entfernt, mit einem Meisel das Auge ein wenig ausgespalten damit man den Achsschenkel aus dem Querlenker herrausnehmen kann. Den Querlenker kann man dazu schon gut nach oben Spannen, keine Angst, der Gewindestab hält mehr aus als man denkt.

Sehr Hilfreich ist dabei ein 17er Ratschenschlüssel.

Achtung, den Achsschenkel nach dem Trennen vom Querlenker abstützen damit die Antriebswelle nicht zu weit auseinandergezogen wird. Nun kann man einmal die Vorspannung des Querlenkers überprüfen. Dies kann man nur wenn der Achsschenkel und demontiert ist. Ich verwende dazu immer Selbstgemachte Winkel aus festem Karton. Der Querlenker sollte 17° zum oberen Vierkantrohr haben.

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Nun kann man die Haltebuchsen abschrauben und den Querlenker aus seine Lagerschalen herraushebeln. Idealerweise nimmt man die Messinghülsen und Gummis ab, damit diese nicht beschätigt werden.

Zum Abnehmen des Querlenkers muss dieser genügent Luft zu den Lagerschalen haben.

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http://archiv.mb100.de/images/8/8d/Drehstab_aus-einbauen.7.jpg


Jetzt kann man den Querlenker vom Drehstab abziehen. Dies kann mitunter ein sehr Zeitraubenter prozess sein, Erhitzen des Querlenkers und einige Berherzte Schläge auf die innenseite des Querlenkers führen aber irgendwann zum Ziel. Falls ein passenter Abzieher vorhanden ist, sollte dieser zur Hilfe genommen werden.

Sobald der Querlenker vorne abgenommen wurde, kann man den Drehstab ausbauen. Hierzu wird die Stoßstange demontiert und das Lagerauge gut Erhitzt. Mit einigen Kräftigen Schlägen nach hinten lässt er sich meist schneller als der Querlenker zum Herrausrutschen überreden.

http://archiv.mb100.de/images/6/66/Drehstab_aus-einbauen.8.JPG


http://archiv.mb100.de/images/2/2f/Drehstab_aus-einbauen.9.JPG

Falls man eben keine Zeit hat die Karroserie vom Fahrgestell abzuschrauben, sollte man nun die Drahtbürste in die Hand nehmen, idealerweise Rundbürste an der Bohrmaschine, und damit den Vorderen Zahnkranz Gründlichst von Rost und Verunreinigungen befreien.

Auch der Innenzahnkranz des Lagerauges sollte so behandelt werden.

http://archiv.mb100.de/images/0/01/Drehstab_aus-einbauen.10.JPG


Ich habe den Drehstab dann mit etwas Silikonspray geschmiert, im Auge angesetzt und mit einigen Leichten schlägen nach Vorne hinausgetrieben.

(Sprengring entfernen nicht vergessen)

http://archiv.mb100.de/images/7/75/Drehstab_aus-einbauen.11.JPG


Drehstab entnehmen und auch den andere Zahnkranz gut sauber machen. Je sauberer er ist, desto leichter läst er sich wieder einbauen.

Auch der Querlenker sollte gründlichst gereinigt werden, nicht nur die Lagerflächen, auch der innere Zahnkranz, damit der Einbau leichter fällt.


Den Querlenker kann man nun wieder mit Gummigs und Messingbuchsen versehen und einschrauben. Dabei daraug achten, das auch gut Fett zwischen Querlenker und Messinghülse kommt. Idealerweise beim Fetteinpressen den Querlenker mehrere male hoch runder bewegen bis man das gefühl hat, das nun überall Fett ist.

http://archiv.mb100.de/images/9/90/Drehstab_aus-einbauen.12.JPG


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Jetzt nehmen wir wieder unseren Gewindestab zur Hand und stellen damit das gewünschte Vorspannmaß ein, in meinem Fall waren es 20°, MB erlaubt bei den 24mm Drehstäben bis zu 21°.

Eine Schablone hilft auch hier wieder.

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Und hier der Vergleich zu den 17° der Werksvorspannung

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Nun noch mal die Zahnkränze gut schmieren, damit alles gut Flutscht, und von vorne den Drehstab einschieben. Diesen solange vorsichtig drehen bis er die ersten paar Millimeter per Hand in die Zahnkränze ruscht. Jetzt noch einmal das Maß überprüfen und zur Not neu ansetzen. Denn Rest erledigen ein paar Sanfte Hammerschläge. Sicherungsringe wieder einbauen!

http://archiv.mb100.de/images/e/e2/Drehstab_aus-einbauen.16.JPG


Und fertig!

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Nicht nur beim Höherlegen kann man so Vorgehen, auch beim Tausch der Drehstäbe.

mfg

Christian






--Daktari 12:22, 19. Apr 2012 (CEST)