Getriebeoelwechsel: Unterschied zwischen den Versionen
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- Ein Getriebeölwechsel ohne Grube oder Bühne ist aufgrund der geringen Bodenfreiheit kaum durchführbar! | - Ein Getriebeölwechsel ohne Grube oder Bühne ist aufgrund der geringen Bodenfreiheit kaum durchführbar! | ||
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Die Einfüllschraube SW 24, innen hohl, mit Kupferringdichtung. | Die Einfüllschraube SW 24, innen hohl, mit Kupferringdichtung. | ||
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Getriebestopfen | Getriebestopfen | ||
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Version vom 16:52, 3. Jun 2007
Beschreibung
Zwar gab es zunächst Schwierigkeiten die Einfüllschraube zu finden, aber im Grunde ist sie sehr auffällig (Gerd hat´s weiter unten schon beschrieben): Auf der linken Seite direkt hinter der Antriebswelle. Man braucht eine 24 Stecknuss mit kurzer Verlängerung. Wenn sich diese Schraube öffnen lässt (aber auch nur dann), kann man die Ablassschraube, die unten nach vorne weggeht öffnen (14er Innensechskant) und die alte Suppe heiss rauslassen. An meiner Ablassschraube hingen echt viele Späne und das Öl sah gar nicht mehr gut aus. Das Einfüllen des Öls (insgesamt 2,6l SAE 80/90)geht ganz gut mit der herausziehbaren Tülle, die wohl die meisten Getriebeölgebinde haben (sieht man nicht auf den ersten Blick, sollte man nach fragen).
Es gibt einen Hohlraum unter dem Fahrzeug, in den man die Flasche halten kann um dem Öl das nötige Gefälle zu geben.
Wichtig ist noch, sich vorher zwei passende Dichtringe zu besorgen.
Bei mir haben 0,8 l Öl gefehlt. Und mein zweiter Gang hakelt jetzt schon viel sympathischer.
Alles in allem hat die Aktion 16 Euro, eine Stunde und zwei schwarze Arme gekostet, ging ohne Grube oder Bühne und macht bei jedem Schalten Freude.
(Original von Jörg)
Hinweise
- Inbus-Schlüssel 14 mm für Ablaßschraube, 24er Nuss für Einfüllstopfen. Besonders die Einfüllschraube war extrem fest. Aufgrund der leichten Verformung an des Schraubenkopfes war feststellbar, dass bisher ein Wechsel vorgenommen wurde. Dies war vermutlich die erste Inspektion nach Kauf des Neuwagens (Späne im Getriebe durch Abrieb).
- Außentemperatur 15° C. Deshalb Getriebeöldosen (5 x 500 ml) in Eimer mit heißem Wasser vorgewärmt, um Viskosität zu erhöhen. Öl ist superleicht geflossen!
- Getriebe nicht warmgefahren (30 km Schnellstraße!?). Deshalb nach Öffnen beider Schrauben Warmluft mit Föhn eingeblasen.
- Ölmenge 2,5 ltr könnte komplett aus den Dosen entnommen werden, da sehr dünnflüssig durch Vorwärmung.
- Ölmenge 2,5 ltr nach Gebrauchsanweisung MB korrekt.
- Nach Umfüllen des Altöls in die Dosen fehlten ca. 0,5 ltr Öl. Verbleib?
- Betr. Dichtungsscheiben. Neue Scheiben wären zu empfehlen. Einfüllschraubendichtung aus Kupfer, Ablassschraubendichtung aus Stahl? Durchmesser leider nicht gemessen!
- Als Abschluss die beiden Schrauben zur besseren Kennung rot lackiert.
- Ein Getriebeölwechsel ohne Grube oder Bühne ist aufgrund der geringen Bodenfreiheit kaum durchführbar!
Bilder
http://www.mb100.de/gallery2/d/1750-1/MB100_Getriebe11_2003_2.jpg
Die Ablassschraube Innensechskant 14 mit dem Magneten sowie den Spänen in der Schraubenmitte, Dichtring aus Stahl?.
http://www.mb100.de/gallery2/d/1753-1/MB100_Getriebe11_2003_1.jpg
Die Einfüllschraube SW 24, innen hohl, mit Kupferringdichtung.
http://www.mb100.de/gallery2/d/1755-1/MB100_Getriebestopfen08_11_2003.jpg
Getriebestopfen
(Hinweise & Bilder von Daktari)