Motorausbauvorrichtung

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Motorausbauvorrichtung von ralle

http://archiv.mb100.de/images/5/5e/Motorausbauvorrichtung_von_ralle.jpg


geschrieben von: ralle

Datum: 08. April 2015 16:48

Wenn du ein Palletenhubwagen mit ner schmalen Palette bekommst und einige verschiedengroße Unterleghölzer geht es genauso gut wie mit dem Rollbrett.

Der Embie sollte nach dem entfernen aller Schrauben wieder auf ebener Erde stehen.

Getriebe in der Stellung unterbocken mit einem Rangierwagenheber.

Die Hölzer müssen hinten unter die Getriebeflanschglocke und vorne unter die Ölwanne passen bei 50% Hub des Gabelhubwagens.

Wenn der Hubbereich nicht passt musst du mit Brettern eine erhöhte Ebene schaffen auf der der Hubwagen fährt.


Das Rollbrett mit den Wagenhebern hatte halt beim Einbauen des Motors vorteile.

Wenn du noch zwei Helfer hast geht das. Alleine ist es wenn du es noch nicht gemacht hast eine Qual.

Nach dem Ausbau würde ich die Kupplungen vergleichen welche besser ist.

Auch an so mache Dichtstelle wie Einspritzpumpe, Krümmer, sowie die Glühkerzen und Ventileinstellung, kommst du ausgebaut recht gut drann das diese gleich mit gemacht werden können.

grüze ralf




Motorausbau

geschrieben von: Reddyred

Datum: 24. Dezember 2013 12:25

.........Das ging problemlos.

Front incl. Stoßstange entfernt, Kühlwasser raus, Kühler raus. Viskolüfter und 2 Keilriemen entfernt.

Den Viskolüfter muss man nicht entfernen, hab ich aber zur Sicherheit, da nicht billig getan.

Danach Spritversorgung, Massekabel, Sensorkabel und Hosenrohr gelöst. Heizungsschläuche entfernt, Schlauch zum Luftfilter entfernt, sowie Ölmessstab gelöst und Öleinfüllrohr entfernt.


Motorlager senkrechte Schrauben gelöst, Servopumpe gelöst und in Fahrtrichtung links aufgehängt.

Verbindung Motor Getriebe gelöst, bis auf zwei Schrauben oben.

Lichtmaschine und Anlasser entfernt.

Zentralstecker Glühkerzen gelöst und nun ans Eingemachte.

Wagen vorne mittels zwei Wagenhebern angehoben.

Möbelroller mit entsprechender Holzunterlage und Holzklötzen unter den Motor gefahren.

Vordere Ölwanne zwei Gewinde M10 genutzt um ein Aluprofil mittels zweier Winkel daran zu fixieren. Das ganze dient als Abstützung um ein kippen des Motors zu verhindern.

Motor mittels beider Wagenheber auf den fahrbaren Motorträger abgelassen, bis Gewicht Motor auf Motorträger aufliegt.

Kann man gut an den beiden seitlichen Motorlagern kontrollieren, hier muß der Motor nur noch leicht aufliegen.


Wagenheber unter Getriebe gestellt und Getriebe entlastet, diese sollte nämlich drin bleiben und muß daher nach unten gesichert werden.

Wenn alles schön in der Waage ist, letzte beiden Schrauben am Getriebe oben lösen. Möbelroller bewegen, um zu prüfen ob Motor frei ist.

Da dies der Fall war, Motor mittels Montiereisen vom Getriebe abdrücken.

Wenn er frei auf den Möbelrollern steht, in Fahrtrichtung rechtes Motorlager vom Block entfernen, sonst wird es zu eng an der Servopumpe.

Nun mit Gefühl Motor langsam nach vorne recht entnehmen.


Alles in Allem recht einfach, da ausreichend Platz und alle notwendigen Schrauben ließen sich nach 24 Jahren hervorragend und ohne Spezialwerkzeug lösen.

Zeitaufwand ca. 4h mit meinem Vater als Helfer.

......

Gruß Andreas




--Daktari 20:25, 8. Jul 2009 (CEST)