Kühler ein- und ausbauen

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Haftungsausschluss




Kühlertausch ist echt easy.

- Kühlergrill und Wischwasserbehälter abschrauben,

- bei kaltem Kühlwasser dieses ablassen (Verbrühungsgefahr!)- ich löse hierzu die Schelle am unteren Abgang des Kühlers/Schlauches Wasser auffangen und anständig entsorgen.

- Kühlerdeckel (Verschraubung zum Wassereinfüllen) abnehmen

- obere Schlauchschelle lösen und Schlauch abziehen

- Kühlerverschraubung oben/Mitte lösen

- Kühler leicht nach vorne kippen und nach oben rausziehen - ist unten nur in Kunststoffhaltern eingesteckt.

- Kühler samt Windleitblech (riesiger Kunststofftrichter, hinten) nach vorne herausheben.

- Windleittrichter abbauen, am neuen Kühler anbauen

- Einbau in umgekehrter Reihenfolge

- Frostschutz / Wassergemisch einfüllen (Mischung ca. 50/50 - siehe Etikett)


Das meiste erklärt sich von selbst, wenn du dran arbeitest.


Daktari




glöckchen:

Wenn du alles zusammengebaut hast:

--> Kühlflüssigkeit auffüllen bis überläuft. Kannst auch die alte nehmen wenns nicht nur Wasser ist und sie nicht ganz verdreckt/verölt etc... ist (Deckel noch unten lassen)

--> Heizung anmachen (also Schieber auf Warm)

--> Fahrzeug starten / in den ersten ein zwei Minuten wird/kann der Kühlwasserstand im Kühler sinken, einfach nachfüllen.

--> Deckel drauf

--> Sichtprüfung........... auf Dichtigkeit (Pass aber auf, der Lüfter läuft mit!)

--> Warmlaufen lassen (kannst auch ne Runde Fahren) bis der Zeiger an der Temperatur stabil bleibt. Es kann sein, dass der Zeiger kurz mal in den Roten bereich geht. Sollte aber dann gleich wieder fallen, sobald der Thermostat aufmacht. Dann ist die Kiste Warm. Fahrzeug ausmachen.

In der Warmlaufphase immerwieder mal kucken ob auch alles Dicht ist. Nicht dass dir die Suppe davonläuft! Wenn nähmlich kein Wasser im Zylinderkopf ist, funzt der Fühler für die Temparaturanzeige nicht!

Dann zeigt der kalt an und früher oder später ist die Zylinderkopfdichtung durch!


Wenn du dir nicht die Floßen verbrennen willst, oder nicht die bekanntschaft mit Wasserdampf machen willst, wartest du am besten ab bis der Motor wieder abgekühlt ist.

Dann noch kurz kontrolieren ob der Kühlwasserstand ok ist und Sichtprüfung auf Dichtigkeit.

Fertig!!!!!!

Hoffe geholfen zu haben.

mfg glöckchen





geschrieben von: LeBo!

Bevor man den Kühler entfernen kann, wird man feststellen, dass der Ansaugschnorchel des Luffilterkastens im Weg steht.

Ich habe zunächst versucht ihn zu entfernen, jedoch später erkannt, dass man ihn auch nach Eindrücken der vorne zu findenen Verdrehsicherung, nach oben drehen kann, wo er bei den Arbeiten nicht mehr stört.

Aus dem Kühler habe ich ca. 2,5 l Kühlflüssigkeit herausbekommen. Hinter der Wasserpumpe stecken nochmal ein bis zwei Liter (ich habe es leider nicht genauer gemessen).

Zum Spülen habe ich die Mehrfach-Kühler-warmfahren-und-wieder-auslaufen-lassen-Methode verwendet.

Da ich danach nur 2,5 Liter Frostschutzkonzentrat in den Kühler einfüllen konnte, tat ich dies und fuhr ca. 50 Km durch die Gegend in der Hoffnung, die Konzentration würde sich dadurch überall angleichen.

Kann mir jemand zu meiner Annahme seine Meinung schreiben? Oder: Wie lange muss man fahren, damit der Kühlerinhalt ausreichend mit dem Kühlwasser des Motorblockes vermischt wurde?

Anschliessend habe ich den Kühler wieder leergemacht und erneut 2,5 Liter Konzentrat aufgefüllt. Wenn im ganzen System neun(?) Liter Kühlflüssigkeit enthalten sind, müsste ich wieder einen angemessenen Frostschutzschutz (also ca.1:1) haben, oder irre ich mich da?


Boris






--Daktari 13:21, 23. Mai 2011 (CEST)