Der MB100 in den Medien

Aus MB100 Archiv
Wechseln zu: Navigation, Suche

Haftungsausschluss

Inhaltsverzeichnis


Im Internet


wikipedia.org/Mercedes-Benz MB100

Mercedes-Benz MB 100

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie


http://archiv.mb100.de/images/5/56/800px-Mercedes_mb100_sst.jpg

Der MB 100 ist ein leichtes Nutzfahrzeug der Marke Mercedes-Benz aus dem Transporterbereich von Daimler-Benz. Er existiert in verschiedenen Ausführungen, so z. B. als Kastenwagen, Bus (rundum verglast), Pritschenwagen und Wohnmobil............




commons.wikimedia.org/Mercedes-Benz MB100


http://archiv.mb100.de/images/1/19/800px-Mercedes-Benz_MB_100_Verkaufswagen.JPG




mercedes-benz-classic.com

Kompakte Transporter aus Spanien dehnen das Angebot aus.

Bereits der Mercedes-Benz T1 erhält während seiner langen Laufbahn im Jahre 1987 Verstärkung durch einen leichtgewichtigeren Kollegen mit längs eingebautem Frontmotor und Vorderradantrieb in Frontlenkerbauweise, den MB 100 D. Er kommt aus Vitoria im Baskenland in Nordspanien nach Deutschland. Seine Geschichte geht bis auf die Auto Union zurück, die dort einst ein Werk besaß. Es landete im Zuge der Übernahme der Auto Union durch Daimler-Benz 1959 nach wechselnden Beteiligungsverhältnissen später ganz im Konzern Daimler-Benz. Der MB 100 D tritt in Deutschland als 2,8-Tonner an, während er in Spanien bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht zu bekommen ist, doch diese Gewichtsklasse bleibt in Deutschland dem T1 vorbehalten. Unter der schmucken Karosserie des MB 100 D steckt ein Rohrrahmen, eine Technik, deren Ursprung auf die Auto Union zurückzuführen war. Die Aggregate jedoch steuert Daimler-Benz zu.

http://archiv.mb100.de/images/0/0d/1995_mb100d_230x130.jpg

Kurz vor Ende der Karriere des MB 100 D erregt er als Technologieträger besondere Aufmerksamkeit: Im Forschungszentrum Ulm präsentiert Daimler-Benz auf Basis des Transporters ein erstes Brennstoffzellenfahrzeug, den "NECAR" (New Electric Car). Seine Abgase bestehen aus den unverbrannten Anteilen der Frischluft sowie Wasserdampf.




mercedes-benz-passion.com

Schon 1968 löst der 44 kW starke Vorkammer-Diesel OM 615 mit 2,2 Liter Hubraum den ursprünglichen Zweilitermotor OM 621 ab. Im Jahr 1974 tritt der neue Diesel OM 616 mit 2,4 Liter Hubraum und einer Leistung von 48 kW an. Die Typenbezeichnung ändert sich damit ebenfalls: Statt L 406 D heißt der solchermaßen erstarkte Düsseldorfer fortan L 407 D. Im Jahr 1982 folgt eine 53 kW starke Variante des OM 616.

http://archiv.mb100.de/images/d/db/MB100-Kopie.jpg



www.campervanlife.com

Mercedes MB100D

http://archiv.mb100.de/images/2/2f/Mb100.jpg

Curiously never sold in the UK. This van was superseded by the Vito. There are still many examples through continental Europe, most being in great condition.

(Kurioserweise nie in Großbritannien verkauft. Dieser Wagen wurde von der Vito überholt. Es gibt noch viele Beispiele über Kontinentaleuropa, die meisten davon in hervorragendem Zustand.)




www.vclub-forum.de

1987 - Mercedes-Benz MB 100

http://archiv.mb100.de/images/b/bc/Wpe35373.jpg

http://archiv.mb100.de/images/8/89/Wpe35374.jpg

Am 15. Januar 1987 präsentierte Daimler-Benz auf Mallorca die neue Transporter-Baureihe MB 100 - 180, die für Nutzlasten von 1 000 bis 1 800 kg konzipiert wurde. Bereits 1980 wurde von Mercedes-Benz Espana SA. in Vitoria (nahe Bilbao / Nordspanien) ein MB 100 hergestellt. 1986 war das MB-Modell technisch überarbeitet und im Styling aktualisiert worden. In der Bundesrepublik wurde der MB 100 als Pritschen-, Kastenwagen und Kombi angeboten. Allen Modellen von 1987 einheitlich war der 2,4-Liter-Dieselmotor mit 53 kW (72 PS).




www.vclub-forum.de

1993 - MB 100 E Elektro-Transporter.

http://archiv.mb100.de/images/0/0b/1993_MB100E_01_500x329_de_05-2008.jpg

Mit dem MB 100 E leistete Daimler-Benz einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Zero-Emission-Vehicle, einem Fahrzeug ohne Emissionen. Die Reichweite betrug bis zu 80 km ohne Nachladen, die Höchstgeschwindigkeit ca. 70 km/h, der Verbrauch ca. 40 kWh auf 100 km. Die Ladefläche entsprach einem konventionellen MB 100. Mit dem MB 100 E setzte Daimler-Benz die erfolgreiche Elektro-Transporter-Tradition fort.




www.karmann-mobil.de


1987

MB 100 D

http://archiv.mb100.de/images/4/47/Mb_100d.jpg

Das von 1987 bis 1993 gebaute Karmann-Mobil auf dem MB 100 folgte Vorgängern auf den Mercedes-Fahrgestellen 210, 309 und 310. Der MB 100 hat auch heute noch ein ausgesprochen treue Fangemeinde.






www.galerie.1zu87.com



http://archiv.mb100.de/images/9/98/EMS_MB100.JPG

http://archiv.mb100.de/images/8/8e/EMS_MB100.1.JPG

1zu87.com Datenblatt Nr. 20803

Bezeichnung: Post Museums Shop Setpackung "EMS Kurierpost im Jahr ´97" (MB Vito + MB 207D + MB 100 + Volvo FH 16 Hgz)

Maßstab: 1:87

Hersteller: herpa

Artikelnr.: 93-03/98

Fahrzeughersteller: Versch. Marken Zur Versch. Marken-Modellübersicht Alle Versch. Marken-Modelle anzeigen

Fahrzeugtyp: Versch. Marken Set-Packungen alle Versch. Marken Set-Packungen Modelle anzeigen

Sammelgebiete: Post-Fahrzeuge





Welcome to the Internet Movie Cars Database.


http://archiv.mb100.de/images/7/76/937.jpg



Unrühmlicher Filmauftritt:

youtube: 3096 Tage - Trailer - Ab 28. Februar 2013 im Kino!


natascha-kampusch.at

Zitat: "Wien, 2. März 1998. Natascha Kampusch ist 10 Jahre alt, als sie auf dem Schulweg von dem arbeitslosen Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil in einen weißen Lieferwagen gezerrt wird. Der Entführer will kein Lösegeld, er will das Mädchen besitzen......"



Einen weiteren MB100 sieht man auch in der österreichischen Fernsehserie "Kaisermühlen Blues" aus den 90ern die mittlerweile Kultstatus hat.

Hier der link zu der Szene: MB100 im Kaisermühlen Blues

Besten Dank an

Czibsi alias Mario aus Niederösterreich



mercedes-typen.de/modellsuche/baureihe-631

http://archiv.mb100.de/images/9/90/1987-MB100-7-blau.3.jpg


Baureihe: 631

02.1988 – 02.1996 Bauzeit: MB 100


Nach 8 jähriger Abszinenz vom deutschen Kleintransportermarkt, leuchtete 1987 in Mallorca vorgestellt wieder ein neuer Stern. Im span. Vitoria, einem Überbleibsel der ehemaligen Auto-Union Ehe, wie das Düsseldorfer Transporter-Werk, wurde eine neue Klasse definiert. Transporter, Spass- und Freizeit- Kombi oder Businesscar, war der neue Trendsetter MB 100 wahlweise. Der MB 100, die moderne Ausgabe und mehr, des sagenhaften Matador aus dem Hause Vidal & Sohn, ist die Inkarnation des immer unter schwächlichen Motoren leidenden Matador. Der erst mit kraftvollen Mercedes Dieselmotoren wieder attraktiv geworden, noch bis 1978 mehrfach verbessert, in den DB-Preislisten stand. Der neue MB 100 Kombi verwöhnte Fahrer und bis zu 8 Fahrgäste u. a. mit neuen ergonomisch geformten längs- und höhenverstellbaren Sitzen. Mit Leder, Leichtmetall und Sonderlack wurde aus dem Kombi ein Luxus-Mobil. Dank der guten Dämpfung kaum hörbar, wurde der MB 100 auf dem deutschen Markt nur mit dem leistungsgesteigerten tausendfach bewährten OM 616 2,4l. Dieselmotor angeboten.

Mit dem MB 100 E setzte das Werk die moderne vielversprechende Elektro-Transporter-Tradition fort, die 1972 im Mercedes LE 306 (ex. Harburger Kombi) mit 31 KWh begann. Wie substanziell diese Forschung für das Überleben wurde, zeigt welcher Schatz damals gehoben wurde. Ein Technologievorsprung der in Zukunft Kundenzuwächse im mehrstelligen Millionenbereich erwarten lässt.

Produktion ca. 207.000 MB 100 insgesamt, Personen Kombi-Startpreis ab DM 51.500.-


Necar 1: 1. Brennstoffzellen-Fhzg. mit 56 PS, 80 km/h., Reichweite etwa 170 km.




In den Printmedien

Vielen Dank an Unterfranke!



www.iglhaut-allrad.de/prospekt mb100 1990

oder

iglhaut MB100

http://archiv.mb100.de/images/7/75/Iglhaut-Allrad_Burckhard.JPG




Multifunktionsfahrzeug MB 100 D

http://archiv.mb100.de/images/5/5a/Multifunktionsfahrzeug_MB_100_D.JPG




Prospekt Feuerwehr

http://archiv.mb100.de/images/d/d2/Prospekt_Feuerwehr.JPG




MB100 Cityliner

http://archiv.mb100.de/images/f/f4/MB100_Cityliner.JPG




mb motor caravans Das ist neu: ABS und Servo serienmäßig, Premiere MB 100 D

http://archiv.mb100.de/images/thumb/2/29/MB_100_D_ABS_und_Servo.JPG/800px-MB_100_D_ABS_und_Servo.JPG




Mercedes-Benz Kleinbus MB 100 D

http://archiv.mb100.de/images/2/22/Mercedes-Benz_Kleinbus_MB_100_D.JPG




MB100 D Taxi

http://archiv.mb100.de/images/1/17/MB100_Taxi.JPG




nfz-zubehoer

http://archiv.mb100.de/images/b/b0/MB100_Zubeh%C3%B6r.JPG




preisliste_zubehoer_98

http://archiv.mb100.de/images/5/52/Preisliste_MB100.JPG




mercedes_intern_494

http://archiv.mb100.de/images/3/3b/MB700.JPG




lastauto_omnibus_688

http://archiv.mb100.de/images/8/8a/Viva_Espana.JPG




lastauto_omnibus_991

http://archiv.mb100.de/images/c/c1/S%C3%BCdfrucht.JPG




lastauto_omnibus_192

http://archiv.mb100.de/images/b/bc/Museumstechnik.JPG




lastauto_omnibus_793

http://archiv.mb100.de/images/9/94/Kleine_Laster.JPG




lastauto_omnibus_1294

http://archiv.mb100.de/images/3/3c/O_100_City.JPG




Technische Daten Pritsche

http://archiv.mb100.de/images/5/58/Pritsche.JPG




Technische Daten Kombi II

http://archiv.mb100.de/images/a/a9/Kombi_II.JPG




Mercedes-Benz Transporter

http://archiv.mb100.de/images/9/9c/Transporter_MB100.JPG




Mercedes-Benz Transporter Pritsche

http://archiv.mb100.de/images/e/e4/Transporterpritsche.JPG




fernfahrer_1188

http://archiv.mb100.de/images/1/16/Sternschnuppe.JPG




Concept technique MB 100 D

http://archiv.mb100.de/images/4/4c/Franz._Prospekt.JPG



caravaning MB 100

http://archiv.mb100.de/images/8/87/Caravaning_MB_100.1.JPG



concorde MB 100

http://archiv.mb100.de/images/c/cc/Concorde_MB100.1.JPG




Slowenischer Artikel:

http://archiv.mb100.de/images/8/87/MB100_slowenischer_Bericht_1.JPG

http://archiv.mb100.de/images/8/8e/MB100_slowenischer_Bericht_2.JPG




Slowenischer Artikel II:

prospekte/slowenisch_mb100

http://archiv.mb100.de/images/6/6a/Slowenischer_Artikel_II.JPG



besten Dank an blacky

promobil 6/1991

http://archiv.mb100.de/images/3/3e/Promobil_6-91_S32.jpg

http://archiv.mb100.de/images/a/a5/Promobil_6-91_S33.jpg

http://archiv.mb100.de/images/4/47/Promobil_6-91_S34.JPG

http://archiv.mb100.de/images/6/69/Promobil_6-91_S35.JPG

http://archiv.mb100.de/images/4/46/Preislisten_MB100_Womo.JPG

http://archiv.mb100.de/images/8/86/Preislisten_MB100_Womo.1.JPG

http://archiv.mb100.de/images/3/3c/Preislisten_MB100_Womo.2.JPG

http://archiv.mb100.de/images/7/7c/Promobil_6-91_S39.JPG





Für die Ohren

Kuttermusik


Ein Lied über den Kutter

Endlich gibt es sie: DIE MB100-Hymne!!!!

( Für Häh?-Denker: Ein MB100 ist das tollste Auto der Welt! Und es ist vom Aussterben bedroht weil man damit auf Grund von gut gemeinten aber schlecht umgesetzten Umweltschutzbestimmungen nicht mehr in die Innenstädte fahren darf. ) Atti

Kuttermusik




LP-Cover BILANZ-Rappelkiste-LP:

http://archiv.mb100.de/images/6/61/LP-Cover_BILANZ-Rappelkiste-LP.jpg




Im Miniatur Wunderland Hamburg

Der MB100 im Miniatur Wunderland Hamburg

http://www.mb100.de/gallery2/d/44724-1/MB100+im+Miniatur+Wunderland+Hamburg.jpg

Kuschelig ab 3:55 Min. :-)




myvan.com MB 100 Steckbrief

Van-Steckbrief: Ein spanischer Alleskönner – der MB 100

Mercedes-Benz Typ MB 100 D Kombi, 1987

Robust, verlässlich und die Basis für viele Sonderaufbauten sowie für das erste Fahrzeug mit Brennstoffzelle: Der MB 100 war in vielen Aspekten seiner Zeit voraus.

Hersteller: Daimler-Benz AG

Produktionszeitraum: 1988-1995

Zugrunde liegendes Modell: MB N 1000

Nachfolgemodell: MB W 638

Motoren: Dieselmotoren: 2,0–2,4 Liter

Bauformen: Pritschenwagen, Kastenwagen, Kleinbus

Leistung: 43-53 kW (58-72 hp)

Länge: 4.652–5.066 mm

Breite: 1.845 mm

Höhe: 2.050-2.367 mm

Nutzlast: 1,0-1,8 t

Zul. Gesamtgewicht: 2,65–3,50 t


Beliebte Basis

Zwischen 1988 und 1995 baute Daimler-Benz den Kleintransporter MB 100. Das Vorgängermodell des Mercedes-Benz Vito war mit Frontantrieb und Frontmotor ausgestattet. Dadurch eignete er sich gut für diverse Aufbauten. Erhältlich war er als Pritschen- und Kastenwagen sowie als Minibus. Durch sein großes Chassis war er auch bei Wohnwagen-Aufbauherstellern beliebt. Die niedrige Rahmenhöhe und die weiten Schiebetüren erleichterten den Einstieg in die Fahrerkabine. Beliebt war der MB 100 außerdem durch seinen großzügigen Innenraum. Wer Komforteinbußen in Kauf nahm, konnte bis zu neun Personen in dem Transporter unterbringen. So hatte der MB 100 sogar einen größeren Frachtraum und eine höhere Nutzlast als das nächstgrößere Modell, der MB 207.


Im Jahr 1991 wurde der Transporter insbesondere optisch überarbeitet: Die Scheinwerfer sowie die gesamte Kühlerpartie wurden abgeschrägt. Darüber hinaus wurde der Motor den damaligen Abgasnormen entsprechend angepasst. Mit Frontscheibenbremsen und dem automatischen Lastabbremsungssystem verfügte der MB 100 außerdem über zwei neue, wichtige Sicherheitssysteme.


Im Jahr 1994 präsentierte Daimler-Benz das NECAR 1 (New Electric Car). Der auf Basis des MB 100 gebaute Transporter war das erste Brennstoffzellenauto der Welt. Die in dem Fahrzeug verbaute Brennstoffzelle wandelt Wasserstoff und Sauerstoff in Wasser um, wodurch elektrische Energie entsteht. Der MB 100 diente somit als Basis für das erste Elektroauto der Welt. Allerdings hatten in der Elektro-Ausführung nur noch Fahrer und Beifahrer in dem sonst großen Transporter Platz. Die 800 Kilogramm schwere Brennstoffzelle beanspruchte die gesamte Ladefläche. Der elektrisch betriebene Motor kann sich aber sehen lassen: Mit seinen 41 PS Leistung schafft er es, das Fahrzeug auf bis zu 90 km/h zu beschleunigen. Eine Tankfüllung reichte für etwa 100 Kilometer. Über den gesamten Produktionszeitraum galt dieser Mercedes-Benz Transporter als besonders zäh und belastbar.




myvan.com/ AMG MB 100D

Eine futuristische Legende: der MB 100 D von AMG

https://www.myvan.com/de/history/mercedes-benz-amg-mb-100-d-historischer-van/

Um die Geschichte des AMG MB 100 D ranken sich Mythen – und die Frage, ob die Spezialisten aus Affalterbach den Schnelltransporter überhaupt modifizierten. Die Antwort lautet: Ja, und wie! AMG macht Kleintransporter zur attraktiven Großraum-Limousine Er ist ein Mysterium und eine Legende: der AMG MB 100 D. Wer heute noch einen solchen Van besitzt, nennt eine echte Rarität sein Eigen. 1989 hatten die Spezialisten aus Affalterbach aus dem eher schlichten MB 100 D eine attraktive Großraum-Limousine gezaubert. „AMG stellte sich der Herausforderung und präsentiert ein exklusives Fahrzeug für einen Verwendungsbereich, der weit über den eines Transporters hinausgeht“, hieß es damals in der Januar-Ausgabe des Magazins „AMG-Aktuell“.

Ein Schnelltransporter, nach dem sich die Leute umdrehen Doch wie lautete die Herausforderung genau? Der liebevoll als „Kutter“ bezeichnete Vito-Vorgänger MB 100 D, von 1988 bis 1995 im baskischen Werk in Vitoria gebaut, erhielt bei den Spezialisten der High-Performance-Marke AMG ein extrem robustes, aerodynamisch fein abgestimmtes Karosseriebauset – und eine umfassende Luxus-Behandlung. Das Ergebnis: eine Großraum-Limousine in futuristischem Look, nach der sich die Passanten umdrehten. Äußere Erkennungsmerkmale waren beispielsweise die Leichtmetallfelgen im 15-Zoll-Format.



Außen selbstbewusst – innen exquisit Das Karosseriebauset umfasste neben einer Frontspoiler-Stoßstange, Seitenschwellern und der modifizierten Heckschürze auch Kotflügelverbreiterungen sowie einen dynamisch gestalteten Kühlergrill mit Doppelscheinwerfern. Dieser verlieh dem Schnelltransporter nicht nur einen eigenständigen und selbstbewussten Auftritt, sondern sorgte dank des sogenannten Bifokus-Systems auch für eine bessere Ausleuchtung der Straße. Markant: Am genügsamen 2,4-Liter-Dieselmotor OM 616 des MB 100 D nahm AMG keine Modifikationen vor. Bis Baujahr 1991 leistete dieser 52 kW (72 PS) bei 4.400 Umdrehungen, ab Ende 1991 mobilisierte der Vierzylinder mit Fünfgang-Getriebe dann 55 kW (75 PS). Der Grundpreis des MB 100 D lag bei 37.620 D-Mark (circa 19.500 Euro) – inklusive Hydrolenkung und neun Sitzplätzen. Wer sich für das Komplettpaket à la AMG entschied, konnte den Wert des flexiblen Schnelltransporters mit bis zu 95.000 D-Mark (circa 48.500 Euro) mehr als verdoppeln – und durfte sich dafür auf kurzen wie langen Reisen über jede Menge Platz und Sitzkomfort sowie über eine Reihe von Ausstattungs-Extras freuen.

Ein Innenraum vom Feinsten – mit Alcantara-Leder, Teppichboden und Videoanlage Auf Wunsch spendierten die Affalterbacher dem Neunsitzer eine zweifarbige Sonderlackierung, zum Beispiel in Perlmuttgrau-Metallic und Blauschwarz-Metallic. Im Innenraum verwöhnte der Schnelltransporter seine Passagiere mit feinstem Luxus: Die Sitze, die Seitenverkleidungen und die praktischen Klapptische hatte AMG mit Alcantara-Leder aufgewertet. Individuellen Wünschen – etwa nach einer Video- oder Telefonanlage – kam AMG ebenfalls gerne nach.

Grün getönte Fenster schützen vor neugierigen Blicken Ein feiner AMG-Teppichboden konnte für den Innenraum geordert werden. Eine spezielle Stereoanlage sorgte auf längeren Reisen für Hörgenuss, während grün getönte Fenster die Fahrgäste im AMG MB 100 D vor neugierigen Blicken schützten. Ein weiteres Extra: die spezielle AMG-Instrumententafel, die unter anderem einen Tachometer mit erweiterter Skala beinhaltete. Die speziell für den AMG MB 100 D gefertigten AMG-Felgen wurden übrigens nach der Annäherung zwischen der Daimler-Benz AG und AMG ins Sonderausstattungsprogramm für Serienfahrzeuge aufgenommen. Deshalb entstanden für den AMG MB 100 D auch zwei verschiedene Felgen: die erste Serie mit dem ursprünglichen AMG-Logo und dann – ab 1990, als die Daimler-Benz AG offiziell mit AMG kooperierte – eine modifizierte Variante der Leichtmetallfelgen mit den typischen Streifen von Mercedes-AMG. Ab Januar 1999 hielt die damalige DaimlerChrysler AG erstmals die Mehrheit an AMG, 2005 folgte die komplette Übernahme und Integration von AMG. Anfang der 1990er Jahre waren zudem einige DTM-Teams, die auf Mercedes-Benz setzten, mit dem AMG MB 100 D unterwegs: Sie nutzen den Schnelltransporter als Teamwagen. Robust, verlässlich und die Basis für viele Sonderaufbauten sowie für das erste Fahrzeug mit Brennstoffzelle: Der MB 100 war in vielen Aspekten seiner Zeit voraus. > Erfahre mehr über den MB 100

Fahrzeugsteckbrief

Produktionszeitraum 1989 bis 1995

Produktionsstandort Affalterbach

Zugrunde liegendes Modell MB 100 D

Bauformen Kastenwagen/Kleinbus

Motor 2,4-Liter-Diesel

Leistung 53 kW (72 PS)

Länge 5.066 mm

Breite 1.845 mm

Höhe 2.367 mm

Nutzlast unbekannt

Zulässiges Gesamtgewicht unbekannt

________________________________________

Photos: Christian Ehehalt | Mercedes-Benz AMG





www.myvan.com/ Eine Kathedrale des guten Geschmacks – Premium Hotdogs aus dem Mercedes-Benz 100 D

Eine Kathedrale des guten Geschmacks – Premium Hotdogs aus dem Mercedes-Benz 100 D


Eine Kathedrale des guten Geschmacks – Premium Hotdogs aus dem Mercedes-Benz 100 D


http://archiv.mb100.de/images/thumb/7/7c/History-mercedes-benz-mb-100-2.jpg/800px-History-mercedes-benz-mb-100-2.jpg

The Mercedes-Benz 100 D in the Hamburg city center

Erst war es eine Schnapsidee, jetzt ist es ihr Beruf: Die Betreiber von „HOLY DOGS“ machen inzwischen seit drei Saisons „ihr Ding“ und verwöhnen Hamburg und Umgebung mit hausgemachten Hotdogs.

Leidenschaft für gutes Essen

Mirco und Tilman verbindet eine langjährige Freundschaft sowie die Liebe zu gutem Essen. Ihr Traum: ein eigenes Lokal in Hamburg. Das ist allerdings zu teuer und so diskutieren die beiden mögliche Alternativen. Als sie das erste Mal über ein mobiles Restaurant sprechen, ist für die beiden klar: ein Food Truck – was für eine Schnapsidee! Trotzdem oder gerade deshalb packen die zwei Jungunternehmer das Thema an und bauen einen alten Van aus. Dass Food Trucks zu dieser Zeit noch nicht so weit verbreitet sind, hilft den zwei Freunden anfangs, sich und ihren Mercedes-Benz 100 D zu etablieren. Heute sind sie sehr erfolgreich mit ihrem Konzept und haben es geschafft, sich trotz vielfältiger Konkurrenz vom Wettbewerb abzuheben.


http://archiv.mb100.de/images/2/2f/Mercedes-benz-100-d-holy-dogs-hotdog.jpg

Ein „Holy Dog“ mit Ziegenkäse und Granatapfel


Premium-Hotdogs aus Biofleisch

Das Erfolgsgeheimnis von „HOLY DOGS“ liegt nicht nur in der langjährigen Gastronomieerfahrung von Mirco und Tilman begründet, sondern auch in der Wahl der Zutaten. Für die Premium-Hotdogs werden ausschließlich Biofleisch sowie hausgemachte und regionale Produkte verarbeitet. Selbst eingelegte Gurkenscheiben, verleihen den Hotdogs ihren einzigartigen Geschmack. Anzutreffen ist der Food Truck von „HOLY DOGS“ meistens in und um Hamburg. „Für Festivals oder ähnliche Veranstaltungen verschlägt es uns aber auch nach Bonn, Dessau oder Hannover“, erzählt Mirco.

In aufwendiger Eigenarbeit haben wir mit Freunden und Familie den Truck zu unserer ‚Kathedrale des guten Geschmacks‘ umgebaut.


http://archiv.mb100.de/images/c/cd/Mercedes-benz-100-d-holy-dogs-employees.jpg

Die Mitarbeiter von „Holy Dogs“ hinter der Verkaufstheke


Vom Marktwagen zur „Kathedrale des guten Geschmacks“

Das Fahrzeug, das die Idee von Mirco, Tilman und dem dritten Mitgründer Til hat Realität werden lassen, ist ein Mercedes-Benz 100 D, Baujahr 1994. Den ursprünglich rot-weißen Marktwagen haben die beiden Freunde über das Internet gefunden. „In aufwendiger Eigenarbeit haben wir mit Freunden und Familie den Truck zu unserer ‚Kathedrale des guten Geschmacks‘ umgebaut“, schwärmt Tilman. Die zeitintensive Restauration des Vans und der organisatorische Aufwand haben sich gelohnt: Die Resonanz bei den Kunden ist noch besser, als es sich die drei Gründer erträumt haben. Inzwischen haben sie bereits einen zweiten Truck gekauft, den sie gerade umbauen. „Wir wollen langsam wachsen und, wer weiß, vielleicht klappt es irgendwann doch noch mit dem eigenen Laden.“


http://archiv.mb100.de/images/d/df/Mercedes-benz-100-d-holy-dogs-foodtruck.jpg

Der schwarze 100 D von „Holy Dogs“ vor einem Industriegebäude


http://archiv.mb100.de/images/4/43/Mercedes-benz-100-d-holy-dogs-port.jpg

Der Foodtruck Masala73, parkt an der Strandpromenade


http://archiv.mb100.de/images/d/dd/Mercedes-benz-100-d-holy-dogs-festival.jpg

Der Foodtruck von „Holy Dogs“ bei einer Veranstaltung im Freien


HOLY DOGS | www.holydogs.de

Fotos: Michael Palatini, Robert Schlossnickel, Andrea Thode




www.myvan.com / Legendärer Mercedes-Benz Van: Mit dem MB 100 auf Zeitreise

Legendärer Mercedes-Benz Van: Mit dem MB 100 auf Zeitreise


http://archiv.mb100.de/images/3/3d/History-mercedes-benz-mb-100-12.jpg

Ein roter MB 100 steht an einer Küstenstraße


Der MB 100 – so besonders und wandelbar wie seine Besitzer: ein Ausflug von den Ursprüngen des Transporters bis hin zu heutigen Abenteuern. Gekommen, um zu bleiben

Ein Hauch von Nostalgie umgibt den MB 100, der heute liebevoll als „Kutter“ bezeichnet wird. Denn Reisen mit dem Kleinbus werden mehr zur Segeltour als zum Roadtrip – so die Umschreibungen der Besitzer. Der Vorgänger des heutigen Vito bot damals wie heute jede Menge Platz für Handel, Handwerk und Dienstleistungsbereiche. Bis zu neun Personen fanden Platz in dem kompakten Transporter – kein Wunder also, dass Retro-Liebhaber nicht selten auf das Allround-Talent stoßen, wenn sie ein Fahrzeug suchen, um es zu ihrem eigenen kleinen Camper umzubauen. Doch wessen Herz beim Anblick des kantigen Design-Schmuckstücks höherschlägt, sollte bei Angeboten schnell sein, denn produziert wurde der Transporter nur von 1888 bis 1995 – im spanischen Baskenland, genauer gesagt in Vitoria. Wichtig: Den Kleinbus gab es in fünf Typen, vom MB 100 bis zum MB 180. Die Zahl verwies hierbei auf die jeweilige Nutzlast von 1,0 bis 1,8 Tonnen.


Timeline

1952 	DKW-Schnelllaster unter der Leitung von IMOSA (Tochtergesellschaft der Auto Union)
ab 1963 	 F 1000 L
1965 	Übernahme durch Volkswagen: Export nach Deutschland eingestellt
1972 	Gründung MEVOSA (Mercedes-Benz y Volkswagen S.A.)
1974 	Volkswagen beendet Zusammenarbeit mit MEVOSA: Geburtsstunde Mercedes Benz España (offizielle Namensänderung: 1981)
1975 – 1987 	 MB N 1000 / N 1300
1988 – 1995 	 MB 100
1986 	 MB 100: Technische Überarbeitung
1987 	 MB 100 D
1991 	 MB 100: Optische Überarbeitung
1991 	NECAR 1 (New Electric Car) auf der Basis des MB 100


http://archiv.mb100.de/images/0/01/History-mercedes-benz-mb-100-7.jpg

Ein gelber N 1300 steht in einem Innenhof, vor ihm ein Mensch mit Kamera


Zurück nach Vitoria und alles auf Anfang

Doch zurück zu den Ursprüngen des MB 100: Seine Geschichte begann schon Mitte des vorigen Jahrhunderts. In Vitoria entstand ab 1952 der sogenannte DKW-Schnelllaster – unter der Leitung von IMOSA, einer Tochtergesellschaft des Automobilkonzerns Auto Union. Ab 1963 wurde dort auch der berüchtigte F 1000 L produziert, der mit seinem außergewöhnlich kantigen Design als Ursprung des MB 100 gilt. Nach der Übernahme durch Volkswagen wurde der Export des Fahrzeugs nach Deutschland eingestellt, um dem dort angebotenen leistungsstärkeren VW-Transporter keine hauseigene Konkurrenz zu machen. Der Rückzug von VW aus der Zusammenarbeit mit der 1972 gegründeten MEVOSA bedeutete die Geburtsstunde von Mercedes-Benz España – und im Jahr 1975 die des MB N 1000, dessen Front nun nicht länger die Ringe der Auto Union zierten, sondern der Stern von Mercedes-Benz.


http://archiv.mb100.de/images/7/71/History-mercedes-benz-mb-100-9.jpg

Grünes Papier, bedruckt mit Abbildung des DKW F 1000 L


Bessere Ausstattung für Folgemodelle

Schnell stieß der N 1000 an seine technischen Grenzen: Zum Zweck des Personen- und Nutztransports war sein Motor nicht ausgelegt. Mit dem N 1300 stockte Mercedes-Benz auf und stattete diesen mit einem Vierzylinder-Dieselmotor (OM 615) mit 55 PS und 2,0 Litern Hubraum aus.


http://archiv.mb100.de/images/a/a9/History-mercedes-benz-mb-100-3.jpg

Ein hellblauer N 1300 steht auf einer Straße

Weitere Verbesserungen fanden sich unter anderem beim Fahrgestell, bei der Federung, der Kupplung und dem Getriebe. Da er vorwiegend für den südeuropäischen und nordafrikanischen Markt produziert wurde, exportierte der Konzern ihn nicht nach Deutschland. Das änderte sich mit seinem Nachfolger – dem MB 100.

Erfahre mehr:

Der Mercedes-Benz N 1300 – ein Transporter-Mythos aus dem Baskenland


Das erste Elektroauto der Welt ging in die Geschichte ein

Im Jahr 1986 wurde der MB 100 technisch überarbeitet: Alle nachfolgenden Modelle des Jahres 1987 waren mit einem 2,4-Liter-Dieselmotor und 53 kW (72 PS) ausgestattet und trugen den Namen MB 100 D. Weitere Überarbeitungen folgten. Das Ergebnis: neue Sicherheitssysteme wie Front-Scheibenbremsen und automatisches Lastabbremsungssystem sowie eine abgeschrägte Kühlerpartie, die die passive Sicherheit des Fahrzeugs erhöhen sollte.

Ein weiterer elementarer technischer Fortschritt fand sich im 1994 von Daimler-Benz präsentierten NECAR 1 (New Electric Car) – auf Basis des MB 100. Als erstes Brennstoffzellenauto mit einem Elektromotor mit 41 PS erreichte es bis zu 90 km/h und musste erst nach 100 Kilometern wieder aufgeladen werden.


http://archiv.mb100.de/images/9/9e/History-mercedes-benz-mb-100.jpg

Ein gelbes NECAR 1 steht am Straßenrand

Erfahre mehr:

Van-Steckbrief: Ein spanischer Alleskönner – der MB 100



Vom Transporter zur Großraum-Limousine

Der MB 100 diente nicht nur als praktikable Basis vieler Umbauten bis hin zu Feuerwehrfahrzeugen, sondern wurde auch in einer exotischen Variante zu einem echten Luxus-Transporter. Denn 1989 wandelte AMG den einfach gehaltenen MB 100 D kurzerhand zu einer Großraum-Limousine um. Der Vito-Vorgänger erhielt in Affalterbach von AMG ein robustes Karosseriebauset plus futuristischer Gestaltung. Die Sonderausstattung des AMG MB 100 D beinhaltete eine Hydrolenkung, eine spezielle AMG-Instrumententafel mit Tachometer mit erweiterter Skala sowie eine Frontspoiler-Stoßstange und einen Kühlergrill mit Doppelscheinwerfern.

http://archiv.mb100.de/images/6/61/History-mercedes-benz-mb-100-11.jpg

Fahrersitz und Cockpit eines AMG MB 100 D

Zu den Highlights im Innenraum zählten vor allem die mit Alcantara-Leder ausgestatteten Sitze, Klapptische und Seitenverkleidungen. Mit Extras auf Wunsch, wie beispielsweise Video- und Telefonanlage oder Teppichbodenausstattung, gehörte die Limousine mit einem Komplettpaketpreis von circa 95.000 D-Mark (circa 48.500 Euro) den Modellen der Extraklasse an.

Erfahre mehr:

Eine futuristische Legende: der MB 100 D von AMG



Mit dem „Kutter“ um die Welt

Ein Ausflug mit dem MB 100 gleicht eher einem Schwimmen als einem Fahren. Kein Wunder also, dass Besitzer ihren Minibus oft liebevoll als „Kutter“ bezeichnen. So auch Mareen und Daniel aus Herford bei Bielefeld. Seit 2012 erkunden die beiden gemeinsam die Welt. Mit dem MB 100 haben sie immer auch ein Stück Heimat dabei. Was die beiden besonders an ihrem Reisemobil schätzen, sind Entspannung und Entschleunigung:

„Wir merken, mit wie wenig man glücklich sein kann. Das überträgt sich auch auf den Alltag: Wir bekommen wieder einen frischen Blick auf das Leben“, sagt Daniel. Durch die Freiheit und Ungebundenheit, die ihr „Reisekutter“ mit sich bringt, steht ihnen die Welt offen: Heute Wandern in Dänemark, morgen zu den Nordlichtern in Schweden – mit Treibstoff, Neugierde und natürlich dem MB 100 ist das alles möglich.

Erfahre mehr:

Fernab aller Reiserouten – mit dem MB 100 die Welt erkunden


http://archiv.mb100.de/images/d/de/History-mercedes-benz-mb-100-6.jpg

Der MB 100 fährt durch eine Wüstenlandschaft



In „1916 kilomètres“ durch die Vergangenheit

Mit ihrem MB 100 „La Strada“ schippern Hélène und Paule-Élise auf den Spuren der Vergangenheit – entlang an der Frontlinie des Ersten Weltkriegs. „Es fühlt sich an, als wäre man auf einem Boot. So entspannt ist es, den MB 100 zu fahren”, erklärt Paule-Élise begeistert.


Ihr Reisemobil fanden sie in Provins, einer kleinen Gemeinde Nordfrankreichs, wo ein Rentnerpaar einen würdigen Nachbesitzer suchte. In ihrem Blog „1916 kilomètres“ teilen Hélène und Paule-Élise ihre Erlebnisse mit der Welt: stets auf den Spuren der Vergangenheit, aber niemals getrennt von der Gegenwart.

Erfahre mehr:

GO-VAN X MYVAN: Mit dem MB 100 auf den Straßen der Geschichte

http://archiv.mb100.de/images/6/6e/History-mercedes-benz-mb-100-8.jpg

Ein Mensch schaut aus dem Fenster eines weißen MB 100



Liebe geht durch den Magen

Nicht nur als Reisemobil ist der MB 100 heute im Einsatz, auch Freunde der Essenskultur sind auf den Geschmack gekommen:

Foodtrucks sind der neue Renner und erfreuen sich sowohl bei den Gästen als auch bei den Betreibern hoher Beliebtheit. Aus diesem Grund eröffneten drei Jungs aus Norddeutschland ihre „Kathedrale des guten Geschmacks“: „Holy Dogs“ nennt sich ihr Laden und es gibt, wie der Name erahnen lässt, Hot Dogs für Hamburg und Umgebung. Für alle Infos hier der Steckbrief: Mit ihrem umgebauten MB 100 D versorgen die Jungs von „Holy Dogs“ Hamburg und Umgebung mit leckerem Essen.

http://archiv.mb100.de/images/7/7c/History-mercedes-benz-mb-100-2.jpg

Erfahre mehr:

Eine Kathedrale des guten Geschmacks – Premium Hotdogs aus dem Mercedes-Benz 100 D



Fotos: Daniel Barral, Mareen Henke, Michael Palatini, Robert Schlossnickel, Andrea Thode, Boudou Reuzé, Matthias Sperber, Mercedes-AMG, Vans of Berlin, Josep Jorba, Francisco Cardoso





www.myvan.com / Skandinavien mit dem MB 100: Roadtrip in die große Freiheit

Skandinavien mit dem MB 100: Roadtrip in die große Freiheit

Die Natur Skandinaviens raubte Andreas Schmidt von Anfang an den Atem – und so kehrt er immer wieder dorthin zurück. Sein Begleiter: der MB 100.


http://archiv.mb100.de/images/a/ae/Mercedes-benz-mb-100-travel-skandinavia_21_titelbild.jpg

In der Stille Norwegens

Hinter den schroffen Felswänden erstreckt sich der tiefblaue Ozean. Darüber ziehen Seeadler ihre Kreise. Und nachts tanzen die Nordlichter über den Horizont: Grün, violett und blau spiegeln sie sich im ruhigen Gewässer. Wer in Europa die unberührte Natur sucht, wird auf den norwegischen Lofoten mit Sicherheit fündig. Inmitten dieser unvergleichlichen Landschaft steht Andreas Schmidt aus Germering bei München. Er genießt die Ruhe, die ihm Skandinavien bietet. „Man hört Geräusche, die es zu Hause im Grunde gar nicht gibt. In dieser Stille kann ich sehr gut nachdenken“, erklärt der 36-Jährige. Auch deshalb begibt sich Andreas immer wieder auf den langen Weg Richtung Norden. Sein treuer Begleiter: ein türkisgrüner MB 100.


Steckbrief MB 100 Hersteller Mercedes-Benz Produktionszeitraum 1988 – 1996 Baujahr 12/95 (also einer von den Letzten) Produktionsstandort Vitoria / Spain Zugrundeliegendes Modell/ Nachfolgermodell W631, MB100D/ Mercedes-Benz Vito Motor OM 616, 2,4-Liter-Saugdiesel Leistung 75-PS-Version Bauformen Kastenwagen, Kleinbus, Pritschenwagen Länge/ Breite/ Höhe 5,1 m/ 1,85 m/ 2,5 m Radstand/ Zulässiges Gesamtgewicht 2.675 mm/ 2,81 t Besonderheit ABS Hotel mit Meerblick? Lieber ein Schlafplatz am Strand

Mit dem Van zu verreisen, bedeutet für Andreas nichts Geringeres als Freiheit. Ein Hotel buchen? Für ihn keine Option. Denn: „Mit dem MB 100 brauche ich kein Zimmer mit Meerblick, sondern parke einfach direkt am Strand.“ Seinen Van entdeckte er im Jahr 2007 in einer Zeitungsannonce – mit optischen Mängeln, technisch aber intakt. Für Andreas ist das mittlerweile liebevoll restaurierte Wohnmobil ideal für lange Roadtrips – auch wegen des einzigartigen Fahrgefühls: „Der MB 100 ist gemütlich, zuverlässig und entschleunigt.“


http://archiv.mb100.de/images/8/80/Mercedes-benz-mb-100-travel-skandinavia_05.jpg

Grüne Polarlichter sind am Nachthimmel über dem Meer zu sehen


http://archiv.mb100.de/images/1/16/Mercedes-benz-mb-100-travel-skandinavia_09.jpg

Die Lofoten: Grüne Bergketten neben dem türkisblauen Meer


9 Tipps von Andreas Schmidt für einen Roadtrip mit dem Van durch Skandinavien

Fahrzeug kennenlernen: Besonders Van-Neulingen lege ich nahe, mit ihrem mobilen Zuhause erst mal kleinere Ausflüge zu unternehmen.

Planung: Die besten Abenteuer ereignen sich unterwegs und lassen sich nicht planen. Deshalb entscheide ich gerne spontan, wohin es geht

Ausrüstung: Vor Abfahrt unbedingt eine Fahrzeuginspektion durchführen! Außerdem solltet ihr für einen ausreichenden Vorrat an Gas, Frischwasser und Lebensmitteln sorgen.

Kleidung: Wetterfeste Klamotten und Wanderschuhe nicht vergessen! Denn auch wenn das nordische Wetter besser ist als sein Ruf: Man sollte auf alles vorbereitet sein.

Gepäck: Im abgeschiedenen Norden ist eine Reiseapotheke geradezu Pflicht. Bei langen Wanderungen kann außerdem ein GPS-Gerät nützlich sein.

Straßenverkehr: Der ist in Skandinavien grundsätzlich entspannt. Doch Rentiere kreuzen garantiert dann euren Weg, wenn ihr am wenigsten damit rechnet. Also: Langsam fahren, konzentriert bleiben und bremsbereit sein. In Norwegen gibt es außerdem „Section Control“-Blitzer – und die Bußgelder sind wirklich teuer.

Campen: Für die Campingplätze braucht ihr die skandinavische „Camping Kort“, die ihr euch am besten noch zu Hause online bestellt. Ansonsten ist das Campen in der Natur zu empfehlen – gern auch in der Nähe eines Hafens, wo man oft für wenig Geld luxuriös duschen kann.

Preise: Skandinavien gilt als besonders teuer. Und tatsächlich steigen die Preise von Dänemark über Schweden bis Norwegen stetig. Allerdings spart ihr euch durch das Campen viel Geld und auch die inländischen Fähren sind nicht so teuer, wie man es erwarten würde.

Essen: Heimische Produkte – sprich Fisch und Rentier – sind meist recht günstig. Also entdeckt Skandinavien unbedingt auch kulinarisch! Süchtig nach der Vielfalt des Nordens

Noch während seiner ersten Reise durch Skandinavien weiß Andreas: Er wird zurückkehren, noch größere Touren fahren. Denn mit jedem Tag und jedem weiteren Kilometer verliebt er sich mehr in die Vielfalt des Nordens: in den Schnee auf der Hochebene, die Strände der Küste, die neblige Herbststimmung am Fjord. „Selbst die Dunkelheit Skandinaviens kann etwas sehr Schönes sein, ja geradezu süchtig machen“, schwärmt er. Denn im Dunkeln zeigen sich die Nordlichter – für Andreas das schönste Naturschauspiel der Welt. Diese Erlebnisse hinterlassen auch im Alltag ihre Spuren: „Man merkt, wie wenig man zum Leben braucht. Denn alles, was ich brauche, passt in meinen MB 100.“


http://archiv.mb100.de/images/1/15/Mercedes-benz-mb-100-travel-skandinavia_18.jpg

Ein türkisgrüner MB 100 steht vor einem herabfallenden Wasserfall


Ob Norwegen, Dänemark, Finnland oder Schweden: Skandinavien, das bedeutet die große Freiheit. Es lohnt sich zwar auch, in Norwegen bekannte Sehenswürdigkeiten wie die Felsplattform Preikestolen, das Nordkap oder den tiefblauen Geirangerfjord zu besichtigen – Van-Liebhabern empfehle ich jedoch folgende Route:

A. Ausgangspunkt ist der Ort Vevang. Hier fährt man auf die Atlantikstraße – eine der spektakulärsten Straßen Europas. Denn: Sie führt geradezu über das offene Meer.

B. Nach einem Zwischenstopp in Trondheim geht es weiter die Küste entlang. Von einigen Fährpassagen unterbrochen, bietet die Straße Kystriksveien zahlreiche Schlafplätze mit unvergleichlicher Aussicht.

C. In Bodø angekommen, gelangt ihr via Fähre auf die wunderschönen Lofoten-Inseln. Schwindelfrei? Dann geht unbedingt auf dem Reinebringen wandern.

D. Neben den Lofoten liegen die Vesterålen. Zu bestaunen sind hier nicht nur die Nordlichter, sondern auch Wale aus nächster Nähe.

E. Im länderübergreifenden Lappland führen die Straßen oft stundenlang nur geradeaus, doch gerade die Weite dieser Landschaft ist atemberaubend.

F. Mein absoluter Lieblingsort: Der nördlichste Festlandsleuchtturm der Welt: Slettnes Fyr. Neben dem verschlafenen Örtchen Gamvik gelegen, fühlt man sich hier wirklich wie am Ende der Welt.


http://archiv.mb100.de/images/4/4e/Mercedes-benz-mb-100-travel-skandinavia_04.jpg

Felsen vor einem Sandstrand und dem türkisblauen Meer


http://archiv.mb100.de/images/b/b4/Mercedes-benz-mb-100-travel-skandinavia_01.jpg

Bunte Reihenhäuser befinden sich direkt am Wasser


http://archiv.mb100.de/images/6/62/Mercedes-benz-mb-100-travel-skandinavia_08.jpg

Eine Walflosse ist im blauen Ozean zu sehen


http://archiv.mb100.de/images/b/b1/Mercedes-benz-mb-100-travel-skandinavia_13.jpg

Ein Mann steht auf iener Wiese vor einem MB 100 D


http://archiv.mb100.de/images/7/7d/Mercedes-benz-mb-100-travel-skandinavia_10.jpg


Fotos: Andreas Schmidt




video clip: The Chemical Brothers

The Chemical Brothers - Sometimes I Feel So Deserted








--Daktari 14:10, 9. Nov 2017 (CET)